Broken Links vermeiden und langfristig sauber bleiben
Präventive Maßnahmen gegen tote Links erfordern keine aufwendigen Prozesse, sondern vor allem Konsequenz bei wenigen zentralen Gewohnheiten. Jede Änderung an der URL-Struktur, jede gelöschte Seite und jeder externe Link, der ohne Prüfung gesetzt wird, ist ein potenzieller SEO Fehler, der sich später rächt. Weiterleitungen konsequent zu pflegen und bei jedem Relaunch eine vollständige Weiterleitungsmatrix zu erstellen, verhindert die häufigsten Ursachen von vornherein.
Dabei hilft auch der Canonical Tag, denn korrekt eingesetzte Canonical Tags signalisieren Suchmaschinen, welche Version einer URL die maßgebliche ist, und verhindern so Verwirrung bei Dopplungen oder Umstrukturierungen. Crawls in festen Intervallen stellen sicher, dass neu entstandene tote Links frühzeitig entdeckt werden, bevor sie sich auf Rankings auswirken.
Ausgehende Links verdienen besondere Aufmerksamkeit, weil sie sich ohne eigenes Zutun verändern können. Drittseiten verschwinden, werden umgebaut oder wechseln ihre Domain, ohne dass eine Benachrichtigung erfolgt. Praktisch ist in solchen Fällen die Wayback Machine, die archivierte Versionen nicht mehr erreichbarer Seiten zugänglich macht und so hilft einzuschätzen, ob ein toter externer Link durch eine alternative Quelle ersetzt werden kann. Quartalsweise Prüfungen aller ausgehenden Links reichen für die meisten Websites aus, um die Linkqualität auf einem konstant hohen Niveau zu halten.






