SERP-Snippet-Generator
Schreiben Sie Title und Meta Description und sehen Sie live, wie Google Ihr Ergebnis zeigt. Das Tool misst in Pixeln, nennt die Kürzungsstelle und stellt Ihr Snippet auf eine simulierte Ergebnisseite zwischen die Mitbewerber.
Schreiben Sie Title und Meta Description und sehen Sie live, wie Google Ihr Ergebnis zeigt. Das Tool misst in Pixeln, nennt die Kürzungsstelle und stellt Ihr Snippet auf eine simulierte Ergebnisseite zwischen die Mitbewerber.
Mit dem SERP Snippet Generator sehen Sie, wie breit Title und Description in der Google-Ergebnisliste ausfallen und an welcher Stelle der Text voraussichtlich abbricht. Google kürzt beide Zeilen nach Bedarf, meist so, dass sie auf die Breite des Geräts passen. Feste Zeichengrenzen bilden das nur grob ab. Zehn große W beanspruchen in Arial deutlich mehr Raum als zehn kleine i, obwohl beide Varianten auf zehn Zeichen kommen.
Das Tool misst mit Arial, 20 px für den Title und 14 px für die Description. Am Desktop rechnet es mit Richtwerten von 580 px für den Title und 920 px für die Description, mobil mit 520 und 680 px. Liegt ein Text darüber, markiert die Vorschau die Kürzungsstelle mit drei Punkten. Dazu nennt das Tool das letzte sichtbare und das erste verdeckte Wort. Steht Ihr Suchbegriff in der Description, setzt die Vorschau ihn fett und rechnet die breiteren Zeichen mit ein. Für Fließtexte, Formulare oder Social Posts genügt dagegen ein Zeichenzähler. Alle Grenzwerte im Tool sind Richtwerte und keine Zusage von Google.
Oben tragen Sie die URL der Seite und, wenn Sie möchten, den Suchbegriff ein, für den die Seite ranken soll. Darunter folgen die Felder für Title-Tag und Meta Description, jeweils mit Pixelzahl, Zeichenzahl und farbigem Balken. Über „Bausteine einfügen“ setzen Sie Symbole, Vorteile oder Handlungsaufrufe an die Cursorstelle, und Platzhalter in eckigen Klammern markiert das Tool gleich zum Ersetzen. Der Schalter für Desktop und Mobil rechnet alle Werte neu.
Den Stand fasst der Snippet-Score von 0 bis 100 zusammen: ab 80 Punkten „Klickstark“, ab 55 „Ausbaufähig“, darunter „Überarbeiten“. Am stärksten wiegen die Title-Länge, die Länge der Description und das Keyword im Title samt Stellung. Marke am Ende, Wiederholungen, Großbuchstaben oder ein fehlender Schlusspunkt zählen weniger. Jede Prüfung klappt mit einer konkreten Empfehlung auf, bei zu langen Titles etwa mit der Zahl der Pixel, die wegfallen müssen. Wie ein guter Meta Title inhaltlich aufgebaut ist, kann der Score nicht beurteilen, er prüft Form und Platz. Passt alles, übernehmen Sie beide Zeilen über „Code kopieren“ als fertiges HTML.
Statt einer einzigen Fassung sammeln Sie im Reiter „Kombinieren“ bis zu vier Titles und vier Descriptions. Das Tool bildet daraus alle Paarungen, bei voller Belegung also 16, und berechnet für jede einen eigenen Score in der gewählten Ansicht. Grün unterstrichen erscheint die Paarung mit dem höchsten Wert. Per Klick auf eine Zahl sehen Sie Snippet und offene Hinweise und holen die Paarung in den Editor oder prüfen sie im Umfeld.
Ideen für neue Fassungen liefert der Reiter „Vorschläge“. Aus Suchbegriff und Ihren Angaben zu Vorteil, Ort, Zahl, Marke und Handlungsaufruf entstehen dort Entwürfe nach fünf festen Mustern: Frage, Nutzen, Zahl, Ort und Marke. Dahinter stecken feste Regeln statt KI, und jeder Entwurf zeigt sofort seine Pixelbreite. Prüfen Sie jeden Vorschlag, denn er darf nur versprechen, was die Seite hält.
Über „Link teilen“ entsteht eine Adresse mit Snippet, Fassungen und Ergebnisseite, die Sie an Kollegen oder Kunden schicken können. Der gesamte Stand steckt hinter der Raute im Link, und diesen Teil schickt der Browser nicht an den Server. Ihre Fassungen speichert das Tool nur in Ihrem Browser.
Philipp Nessmann ist SEO-Berater mit über 20 Jahren Erfahrung und Gründer der Nessmann GmbH (Marken: Contentbär und SEO Agents). Er hat mehr als 1.100 Projekte betreut und mit Jurawelt.com sowie trauringspezialisten.de eigene Plattformen aufgebaut. Sein Schwerpunkt liegt auf technischem SEO und der Sichtbarkeit in KI-Systemen wie ChatGPT, Gemini und Perplexity (GEO). Als Gastautor veröffentlicht er regelmäßig u. a. bei OMR, RTL, GoDaddy, HostEurope, Mittwald und DomainFactory.