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301-Redirect-Generator

Fügen Sie alte und neue URLs ein, auch direkt aus Excel. Sie erhalten fertige Regeln für Apache, Nginx oder das WordPress-Plugin Redirection. Ketten, Schleifen und doppelte Einträge findet das Tool, bevor sie live gehen.

∞ Zeilen3 Server-Formate0 Daten an Server
Fertige Regeln0Noch keine Eingabe
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Regeln

          
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Prüfung je Zeile
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  1. Apache: Datei .htaccess im Hauptverzeichnis per FTP oder Dateimanager öffnen, vorher eine Kopie sichern. Die Regeln oberhalb von # BEGIN WordPress einfügen, sonst greift die WordPress-Regel zuerst.
  2. Nginx: Regeln in den passenden server-Block der Website setzen (beim Format „map“ den ersten Teil in den http-Block), mit nginx -t prüfen und mit systemctl reload nginx neu laden.
  3. WordPress ohne Serverzugriff: Plugin „Redirection“ installieren, CSV herunterladen und unter Werkzeuge › Redirection › Import/Export importieren.
  4. Kontrolle: Einige alte URLs im privaten Fenster aufrufen oder im Terminal mit curl -I https://example.com/alte-seite/ prüfen. Erwartet: Status 301 und genau ein Sprung zum Ziel.
Gut zu wissen
  1. 301 oder 308: Beide sind dauerhaft. 308 erzwingt, dass ein Formular-POST als POST weitergeht. Für normale Seiten ist 301 üblich.
  2. Ketten: Jeder zusätzliche Sprung kostet Ladezeit, und Googlebot folgt laut Google höchstens zehn Weiterleitungen am Stück. Deshalb kürzt das Tool Ketten auf das Endziel.
  3. Viele Seiten auf die Startseite: Google wertet solche Weiterleitungen oft wie einen 404-Fehler. Leiten Sie besser auf die thematisch passende Seite um.
  4. Umlaute und Leerzeichen: Apache und Nginx vergleichen die dekodierte Adresse. Das Tool schreibt die alte URL deshalb lesbar in die Regel und kodiert nur das Ziel. Speichern Sie die Datei als UTF-8.

Was eine 301 Weiterleitung Browsern und Google mitteilt

Mit einer 301 Weiterleitung meldet Ihr Server, dass eine Adresse dauerhaft unter einer neuen URL liegt. Browser springen sofort zum Ziel. Google folgt der Weiterleitung und nutzt sie als starkes Signal, künftig das Ziel statt der alten Adresse zu verarbeiten. Für den Statuscode 308 gilt laut Google dasselbe. Unterschiede zeigen sich vor allem bei Formularen, denn bei 308 muss eine POST-Anfrage auch nach dem Sprung eine POST-Anfrage bleiben, während ältere Clients sie bei 301 teils in GET umwandeln. Auf normalen Seiten bleibt 301 üblich. Den Code 302 wertet Google nur als schwaches Signal und zeigt in der Regel weiter die alte Adresse in den Suchergebnissen. Er passt zu vorübergehenden Umleitungen, etwa während einer Aktion oder Wartung. Im 301 Redirect Generator wählen Sie den Code über die Schaltflächen „301 dauerhaft“, „308“ und „302 vorübergehend“, und jede erzeugte Regel übernimmt ihn.

Vergleich der Statuscodes: 301 und 308 dauerhaft mit starkem Signal für das Ziel, 308 hält POST-Anfragen, 302 vorübergeh

Von der Excel-Liste zur fertigen 301 Weiterleitung

Beim SEO Relaunch entstehen Listen mit Hunderten alter und neuer Adressen.

01 Tabelle einfügen

Tabelle einfügen

Solche Tabellen kopieren Sie direkt aus Excel in das Feld „Alt und Neu je Zeile“.

02 Trennung erkennen

Trennung erkennen

Das Tool erkennt Tab, Semikolon, Komma, Leerzeichen oder einen Pfeil wie -> als Trennung und nennt die gefundene Variante unter dem Feld. Für die Zahl der Zeilen setzt es keine Grenze.

03 Kopfzeile überspringen

Kopfzeile überspringen

Steht in der ersten Zeile eine Überschrift wie „Alte URL“ und „Neue URL“, überspringt es sie, und fehlt einer Domain das https://, ergänzt es die Angabe. So arbeitet das Tool als htaccess 301 Generator für ganze Listen statt für einzelne Zeilen.

Fünf Schalter bestimmen das Ergebnis. Ab Werk fängt der Generator die alte URL mit und ohne Schrägstrich am Ende ab, reicht Parameter wie utm_source an das Ziel weiter, schreibt Ziele auf derselben Domain als Pfad und kürzt Ketten. Groß- und Kleinschreibung ignoriert er nur, wenn Sie den Schalter dafür aktivieren. Bei Adressen mit Dateiendung wie .html greift die Schrägstrich-Option nicht.

Regeln für Apache, Nginx und WordPress richtig einspielen

Über die Reiter Apache, Nginx und CSV wählen Sie das Format für Ihren Server. Welches davon passt, hängt davon ab, ob Ihre Website auf Apache oder Nginx läuft und ob Sie die Konfiguration selbst bearbeiten dürfen. Den Webserver nennt Ihnen Ihr Hoster. Fehlt jeder Serverzugriff, bleibt bei WordPress der Weg über ein Plugin. Sichern Sie vor jeder Änderung eine Kopie der bisherigen Datei, denn schon ein Syntaxfehler in einer Serverdatei kann die ganze Website mit einem Fehler 500 lahmlegen.

Apache: Datei .htaccess oberhalb von BEGIN WordPress. Nginx: location im server-Block oder map im http-Block, danach ngi

Die htaccess Weiterleitung oberhalb der WordPress-Regel

Öffnen Sie die Datei .htaccess im Hauptverzeichnis per FTP oder Dateimanager und fügen Sie die Regeln oberhalb von „# BEGIN WordPress“ ein. Stehen sie darunter, schickt WordPress unbekannte Adressen vorher an seine index.php. Standardmäßig schreibt das Tool jede Zeile als RewriteRule. Wahlweise stehen RedirectMatch und Redirect bereit, wobei Zeilen mit Parametern oder Sonderzeichen trotzdem als RewriteRule erscheinen. Redirect leitet laut Apache-Dokumentation auch alles unterhalb des Pfads um, aus /alt/unterseite wird also /neu/unterseite. Umlaute und Leerzeichen stehen lesbar in der Regel, weil Apache die dekodierte Adresse vergleicht, und Sie speichern die Datei als UTF-8.

Nginx Weiterleitung per location oder map

Für einige hundert Weiterleitungen genügen exakte location-Blöcke, die in den server-Block der Website gehören. Ab vielen hundert Zeilen lohnt sich die Schreibweise map. Dabei kommt eine Tabelle in den http-Block und eine einzelne Abfrage in den server-Block. Weil Nginx einfache Einträge in map ohne Rücksicht auf Groß- und Kleinschreibung vergleicht, gibt das Tool Adressen mit Großbuchstaben als Muster aus. Nach dem Einfügen prüft nginx -t die Syntax, und systemctl reload nginx lädt die Konfiguration neu, ohne laufende Verbindungen abzubrechen.

Redirection-Plugin ohne Serverzugriff

Auf WordPress-Seiten ohne FTP-Zugang laden Sie die Regeln im Format CSV herunter. Unter Werkzeuge › Redirection › Import/Export spielen Sie die Datei in das Plugin ein. Jede Zeile enthält Quelle, Ziel, eine Markierung für reguläre Ausdrücke und den Statuscode, eine Kopfzeile gibt es nicht. Den Code 308 unterstützt Redirection laut Dokumentation nicht, das Plugin kennt nur 301 bis 307, und das Tool trägt in diesem Fall 301 ein. Prüfen Sie nach dem Import die Einstellungen des Plugins zu Schrägstrich sowie Groß- und Kleinschreibung.

Aus /a nach /b und /b nach /c macht das Tool zwei Regeln direkt auf /c. Eine Schleife zwischen /x und /y gibt es nicht a

Ketten und Schleifen finden, bevor die 301 Weiterleitung live geht

Zeigt Zeile A auf B und Zeile B auf C, entsteht eine Kette. Jeder zusätzliche Sprung kostet Ladezeit, und Googles Crawler folgen laut Google standardmäßig höchstens zehn Weiterleitungen am Stück. Mit dem Schalter „Ketten direkt auf das Endziel kürzen“ leitet das Tool jede alte Adresse ohne Umweg auf das letzte Ziel. Deaktivieren Sie ihn, meldet es die Kette nur und schlägt das direkte Ziel vor. Schwerer wiegen Schleifen, bei denen zwei Zeilen aufeinander zeigen oder eine Adresse auf sich selbst, und solche Zeilen gibt das Tool gar nicht erst aus, sondern markiert sie als Fehler. Tückisch ist der Trailing Slash, denn unterscheiden sich alte und neue URL nur im Schrägstrich am Ende, würde die Option „mit und ohne Schrägstrich“ eine Endlosschleife bauen. Doppelte Zeilen erscheinen nur einmal, bei widersprüchlichen Zielen gilt die erste. Auch ältere Weiterleitungen auf Ihrem Server können mit neuen Regeln Redirect Chains bilden, die das Tool nicht sieht, weil es nur Ihre Liste kennt.

Warum Weiterleitungen auf die Startseite selten das richtige Ziel sind

Bei einem Relaunch wirkt es bequem, alle entfallenen Seiten auf die Startseite zu leiten. Google rät in seiner Hilfe davon ab und zählt solche Umleitungen zu den Soft 404, die Nutzer und Suchmaschinen verwirren. Passender ist ein Ziel mit demselben Thema. Gibt es keinen Ersatz, ist ein ehrlicher 404 Fehler oder der Status 410 die sauberere Antwort.

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Viele Ziele auf der Startseite

Viele Ziele auf der Startseite

Zeigen mindestens drei Regeln und mehr als ein Fünftel der Liste auf die Startseite, warnt das Tool für die gesamte Liste. Sind es weniger, fragt das Tool je Zeile nach einer passenderen Seite.

Startseite als alte URL

Startseite als alte URL

Leitet eine Zeile die Startseite selbst um, weist es darauf hin, dass das nur beim Domainumzug passt.

Fremde Domain und Anker

Fremde Domain und Anker

Zwei weitere Warnungen betreffen die alte URL, nämlich eine andere Domain als in den übrigen Zeilen und einen Anker mit Raute, den der Browser nie an den Server schickt.

Jede 301 Weiterleitung im Tool und per curl gegenprüfen

Unter „Regeln testen“ tragen Sie eine alte Adresse in das Feld „Aufgerufene URL“ ein. Sofort erscheinen die greifende Zeile und das Ziel samt weitergereichter Parameter.

01 Prüfbericht herunterladen

Prüfbericht herunterladen

Den Prüfbericht mit allen Zeilen, Zielen und Hinweisen laden Sie als CSV herunter, etwa für die Abstimmung mit Ihrer Entwicklung.

02 Status mit curl -I prüfen

Status mit curl -I prüfen

Nach dem Einspielen rufen Sie einige alte URLs im privaten Fenster auf oder prüfen sie im Terminal mit curl -I. Die Antwort sollte den Status 301 und genau einen Sprung zum Ziel zeigen.

03 Sprünge mit curl -IL zählen

Sprünge mit curl -IL zählen

Mit curl -IL sehen Sie jeden Sprung einzeln, mehrere Location-Zeilen hintereinander verraten eine Kette.

04 Schleifen im Browser erkennen

Schleifen im Browser erkennen

Meldet der Browser, eine Seite leite zu oft weiter, steckt häufig eine Schleife dahinter, etwa eine alte Regel, die mit einer neuen kollidiert.

Philipp Nessmann
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Experte für SEO, GEO, LLMO & AIO - wir machen Sie sichtbar bei Google, ChatGPT & Perplexity.

Philipp Nessmann ist SEO-Berater mit über 20 Jahren Erfahrung und Gründer der Nessmann GmbH (Marken: Contentbär und SEO Agents). Er hat mehr als 1.100 Projekte betreut und mit Jurawelt.com sowie trauringspezialisten.de eigene Plattformen aufgebaut. Sein Schwerpunkt liegt auf technischem SEO und der Sichtbarkeit in KI-Systemen wie ChatGPT, Gemini und Perplexity (GEO). Als Gastautor veröffentlicht er regelmäßig u. a. bei OMR, RTL, GoDaddy, HostEurope, Mittwald und DomainFactory.

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