Einfluss auf SEO
Google hat Core Web Vitals im Juni 2021 offiziell als Rankingfaktor eingeführt. Seitdem fließen LCP, CLS und INP in die Bewertung Ihrer Website ein. Der Einfluss auf Rankings ist zwar geringer als bei Faktoren wie Relevanz oder Backlinks, macht aber den entscheidenden Unterschied, wenn mehrere Seiten inhaltlich gleichwertig sind. Google bevorzugt Websites, die Nutzern eine schnelle und stabile Erfahrung bieten.
Schlechte Core Web Vitals führen direkt zu höheren Absprungraten. Nutzer verlassen Websites, die langsam laden oder bei denen sich Inhalte während des Lesens verschieben. Studien zeigen, dass eine Verzögerung von nur einer Sekunde beim Laden die Conversion-Rate um bis zu 7 Prozent senken kann. Eine niedrige Absprungrate signalisiert Google, dass Ihre Inhalte relevant sind. Gute Core Web Vitals verbessern die Nutzersignale und damit Ihre Position in den SERPs.
Featured Snippets und andere prominente Platzierungen hängen ebenfalls mit der Performance zusammen. Google bevorzugt für Position Zero Seiten, die schnell laden und technisch einwandfrei funktionieren. Eine Website mit schlechten Core Web Vitals hat geringere Chancen auf Featured Snippets, selbst wenn der Inhalt perfekt strukturiert ist. Das betrifft auch Local Packs, Bildkarussells und andere hervorgehobene Bereiche in den Suchergebnissen.
Organischer Traffic steigt nachweislich nach Verbesserungen der Core Web Vitals. Websites, die von “schlecht” auf “gut” wechseln, verzeichnen oft einen messbaren Anstieg in den Rankings. Der Effekt zeigt sich besonders stark in kompetitiven Branchen, wo viele Websites um die vorderen Plätze kämpfen. Core Web Vitals werden zum Tiebreaker, wenn Google zwischen ähnlich qualitativ hochwertigen Inhalten entscheiden muss. Eine Investition in bessere Performance zahlt sich durch mehr Sichtbarkeit und höhere Klickraten aus.
































