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Kostenloses Keyword-Tool

SERP-Overlap

Kopieren Sie die Google-Ergebnisse zu bis zu fünf Suchbegriffen hierher. Das Tool zeigt, wie stark sich die Trefferlisten decken, und leitet daraus ab, ob ein Thema eine gemeinsame Seite oder eigene Seiten braucht.

5 Keywords im Vergleich8 SERP-Features je Keyword0 Daten an Server
Stärkstes Paar0 %Noch keine Daten
Trefferlisten
Beispieldaten

Suchen Sie jeden Begriff bei Google (am besten im privaten Fenster, gleiche Region und Gerät), markieren Sie die Ergebnisseite mit Strg+A, kopieren Sie und fügen Sie sie ein. Einzelne URLs oder Domains pro Zeile funktionieren genauso. Unter „SERP-Features“ haken Sie an, welche Elemente Google zusätzlich zeigt.

Überschneidung
Gemeinsame Treffer
Listen nebeneinander
Linie: gleiche URLgestrichelt: gleiche Domain, andere Unterseite
SERP-Features im Vergleich
Alle Paare im Vergleich
URL-EbeneDomain-Ebenebeide nach Position gewichtet, Striche: Richtwerte dieses Tools
Vorschlag für Ihre Seitenplanung
Richtwerte des ToolsFür Keyword-Überschneidung gibt es keine offiziellen Grenzwerte, und Google legt nicht offen, wie es Suchbegriffe gruppiert. Dieses Tool nutzt eigene Richtwerte: Ab 40 % gewichteter URL-Überschneidung oder wenn mindestens die Hälfte der Treffer gleich ist, schlägt es eine Seite vor. Unter 20 % und weniger als 30 % gleichen Treffern schlägt es eigene Seiten vor. Dazwischen entscheiden Inhalt und Suchintention. Enthält eine Liste nur Domains, gelten 60 % und 30 % (sowie 70 % und 50 % gleiche Domains), weil gleiche Domains weniger aussagen als gleiche URLs.
GewichtungTreffer weiter oben zählen stärker, nach der Formel 1 / log2(Position + 1). Platz 1 zählt also gut dreimal so viel wie Platz 10. Die Formel ist eine Annahme des Tools, angelehnt an übliche Ranking-Kennzahlen, nicht die Rechnung von Google.
Top 3 und SERP-FeaturesAuch das sind Regeln des Tools: Sind mindestens zwei der ersten drei Treffer gleich, rückt ein Grenzfall zu „eine Seite“. Ist keiner der ersten drei gleich und decken sich weniger als 70 % der Treffer, wird aus „eine Seite“ ein Grenzfall. Zeigt Google nur bei einem Begriff lokale Ergebnisse, Shopping oder Schlagzeilen, rückt die Empfehlung eine Stufe Richtung „getrennt“.
GrenzenErgebnisse schwanken nach Standort, Gerät und Tag. Alle Schwellen und Korrekturen sind Richtwerte dieses Tools, keine Vorgabe und keine Rechenweise von Google. Prüfen Sie Grenzfälle mit einer zweiten Abfrage an einem anderen Tag.

Was der SERP Overlap über zwei Suchbegriffe verrät

Mit dem SERP Overlap messen Sie, wie viele Treffer zwei Suchbegriffe unter den ersten zehn Ergebnissen gemeinsam haben, und erkennen daran, ob Google beide Anfragen mit denselben Seiten bedient. Die deutsche Bezeichnung dafür lautet SERP-Überschneidung. Grundlage sind die SERPs, also die Ergebnisseiten, die Google zu einer Suchanfrage ausliefert.

Dieselben Treffer, dieselbe Absicht

Zeigen beide Listen überwiegend dieselben Seiten, deutet das auf dieselbe Suchabsicht hin, und eine gemeinsame Seite kann beide Begriffe abdecken. Weichen sie stark ab, spricht das für eigene Seiten.

Bis zu fünf Begriffe im Vergleich

Das Tool über diesem Text vergleicht bis zu fünf Suchbegriffe gleichzeitig und rechnet jedes Paar einzeln durch. In der Matrix stehen alle Paare mit ihrem Prozentwert, und die Kennzahl „Stärkstes Paar“ hebt den höchsten Wert hervor. Ihre Eingaben bleiben im Browser. Weder eine fremde Schnittstelle noch ein Server bekommt Ihre Daten.

Trefferlisten für den SERP-Overlap-Vergleich sauber einsammeln

01 Begriff einzeln suchen

Begriff einzeln suchen

Suchen Sie jeden Begriff einzeln bei Google, am besten im privaten Fenster, mit gleicher Region und auf demselben Gerät.

02 Ergebnisseite markieren

Ergebnisseite markieren

Mit Strg+A markieren Sie die ganze Ergebnisseite.

03 In das Feld einfügen

In das Feld einfügen

Diese kopieren Sie und fügen sie in das Feld „Top 10 für A“ ein.

04 Erkannte Treffer prüfen

Erkannte Treffer prüfen

Aus dem kopierten Text liest das Tool die ersten zehn Treffer heraus und lässt Google-eigene Links sowie Tracking-Parameter weg. Unter jedem Feld steht, wie viele Treffer und Domains es erkannt hat, und bei weniger als zehn Treffern rät es zur Vorsicht.

Alternativ tragen Sie URLs oder Domains zeilenweise ein. Über „SERP-Features“ haken Sie je Begriff an, welche Elemente Google zusätzlich zeigt.

Trefferlisten sind keine feste Größe. Google zeigt je nach Zeitpunkt, Standort, Sprache und Gerät unterschiedliche Ergebnisse. Angemeldete Nutzer mit aktivierter Personalisierung sehen zum Teil Ergebnisse, die auf ihrem Suchverlauf beruhen, und genau diesen Einfluss schaltet das private Fenster aus. Liegt ein Paar knapp an einer Schwelle, wiederholen Sie die Abfrage an einem anderen Tag.

Warum gleiche URLs beim SERP Overlap mehr zählen als gleiche Domains

Das Tool wertet jedes Paar auf zwei Ebenen aus, die Sie über „URLs“ und „Domains“ umschalten. Auf URL-Ebene zählt nur dieselbe Unterseite als gemeinsamer Treffer. Taucht dagegen nur dieselbe Website mit einer anderen Unterseite auf, zählt das allein auf Domain-Ebene.

Diese Unterscheidung verändert die Aussage. Steht dieselbe Seite in beiden Listen, beantwortet ein einziges Dokument beide Anfragen. Rankt dieselbe Website mit zwei verschiedenen Seiten, haben die Anbieter je Begriff eine eigene Seite gebaut. Genau dieses Muster meldet das Tool mit dem Hinweis „Dieselben Websites ranken, aber mit verschiedenen Unterseiten“, sobald sich die Domains deutlich stärker decken als die URLs.

In der Ansicht „Listen nebeneinander“ verbindet eine durchgezogene Linie gleiche URLs, eine gestrichelte Linie gleiche Domains mit unterschiedlicher Unterseite.

Fügen Sie für einen Begriff nur Domains ein, stützt sich die Empfehlung auf die Domain-Ebene. Dafür gelten strengere Richtwerte von 60 und 30 % statt 40 und 20 %, und das Tool weist auf die geringere Aussagekraft hin.

Zwei Trefferlisten: durchgezogene Linien verbinden gleiche URLs, gestrichelte Linien gleiche Domains mit anderer Unterse
Balkendiagramm: Das Gewicht fällt von 1 auf Platz 1 auf knapp 0,29 auf Platz 10

Wie die Positionsgewichtung den SERP Overlap verschiebt

Nicht jeder gemeinsame Treffer wiegt gleich. Ganz oben in der Liste entscheidet sich, welche Seite Suchende zuerst sehen, und dort gewichtet das Tool stärker. Jede Position erhält den Wert 1 / log2(Position + 1). Platz 1 kommt so auf 1 und Platz 10 auf knapp 0,29, der erste Platz zählt also gut dreimal so viel wie der zehnte. Für einen gemeinsamen Treffer verrechnet das Tool beide Positionen und teilt die Summe durch den höchsten erreichbaren Wert.

Diese Formel ist eine Annahme des Tools, angelehnt an gängige Ranking-Kennzahlen. Google legt seine eigene Rechenweise nicht offen.

Ergänzend gilt bei URL-Listen eine Top-3-Regel. Sind mindestens zwei der ersten drei Treffer gleich, rückt ein Grenzfall zur Empfehlung „eine Seite“. Umgekehrt wird aus „eine Seite“ ein Grenzfall, wenn keiner der ersten drei Treffer übereinstimmt und sich weniger als 70 % der Treffer decken. Welche der oberen Plätze übereinstimmen, zeigt die Ergebnisbox unter „Top 3 gleich“.

Was die SERP-Überschneidung für Ihre Seitenplanung empfiehlt

Drei Empfehlungen kann das Tool aussprechen: „Eine Seite für beide“, „Grenzfall“ oder „Getrennte Seiten“. Für eine gemeinsame Seite verlangt es mindestens 40 % gewichtete URL-Überschneidung oder mindestens die Hälfte gleicher Treffer, während es unter 20 % und bei weniger als 30 % gleichen Treffern zu eigenen Seiten rät. Alles dazwischen gilt als Grenzfall.

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Richtwerte des Tools

Richtwerte des Tools

Diese Werte sind Richtwerte des Tools. Offizielle Grenzwerte von Google gibt es dafür nicht, und Google legt nicht offen, wie es Suchbegriffe gruppiert.

Grenzfall nach Suchintention

Grenzfall nach Suchintention

Im Grenzfall entscheidet die Suchintention. Wollen Suchende bei beiden Begriffen dasselbe wissen oder tun, reicht eine Seite mit eigenem Abschnitt. Sonst bauen Sie zwei Seiten mit klar getrennten Schwerpunkten, die sich gegenseitig verlinken, damit keine Keyword Kannibalisierung entsteht.

Gruppen für Title und H1

Gruppen mit Spitzenbegriff

Begriffe mit der Empfehlung „eine Seite“ fasst das Tool zu Gruppen zusammen. Den Begriff mit der stärksten Überschneidung setzt es an die Spitze. Er gehört laut Tool in Title und H1, die übrigen Begriffe deckt derselbe Text mit ab. Die fertige Aufteilung übertragen Sie anschließend in Ihr Keyword Mapping, damit jeder Begriff eine feste Ziel-URL bekommt.

SERP-Features als Bauplan, wenn der Overlap eine Seite empfiehlt

Acht Elemente können Sie je Begriff anhaken: KI-Übersicht, hervorgehobenes Snippet, „Weitere Fragen“, Videos, Bilder, lokale Ergebnisse mit Karte, Shopping und Schlagzeilen. Die Tabelle „SERP-Features im Vergleich“ stellt sie für alle Begriffe nebeneinander und markiert Unterschiede.

Drei davon beeinflussen die Empfehlung. Erscheinen lokale Ergebnisse, Shopping oder Schlagzeilen nur bei einem der Begriffe, rückt das Tool eine Stufe Richtung getrennte Seiten. Das Tool liest lokale Ergebnisse als Ortsbezug, Shopping als Kaufabsicht und Schlagzeilen als Interesse an Neuigkeiten.

Videos, Bilder und Fragen betreffen eher das Format als die Absicht. Aus allen angehakten Features leitet das Tool Hinweise für den Aufbau der gemeinsamen Seite ab. Zeigt Google eine KI-Übersicht, empfiehlt es eine kurze, eindeutige Antwort am Anfang. Zusätzliche Anforderungen für AI Overviews nennt Google selbst nicht, und welche Seite das hervorgehobene Snippet stellt, bestimmt Google selbst. Beim Snippet rät das Tool zu einer Definition oder Liste unter passender Zwischenüberschrift. Für „Weitere Fragen“ nennt es einen Fragenabschnitt, für lokale Ergebnisse eine Standortseite mit Adresse und ein gepflegtes Unternehmensprofil.

SERP-Features und Hinweise: KI-Übersicht, hervorgehobenes Snippet, Weitere Fragen und lokale Ergebnisse mit je einem Hin

Wo der SERP Overlap endet und Keyword Clustering beginnt

Dieses Tool prüft bis zu fünf Begriffe gezielt. Beim Keyword-Clustering gruppiert ein Verfahren dagegen ganze Keyword-Listen auf einmal. Dafür braucht ein Keyword-Cluster-Tool Trefferlisten oder Wortvergleiche zu jedem Begriff, und am Ende stehen fertige Gruppen statt einzelner, nachvollziehbarer Vergleiche.

Große Listen grob vorsortieren

Für eine kleine Website oder ein einzelnes Thema reicht der gezielte Vergleich, bei großen Listen ordnen Sie die Begriffe zuerst grob nach Thema und Wortstamm. Strittig bleiben danach meist wenige Paare, und genau diese prüfen Sie hier.

Strittige Paare gezielt prüfen

Kopieren Sie die Trefferlisten der zwei bis fünf strittigen Begriffe in die Felder, haken Sie die SERP-Features an und lesen Sie unter „Alle Paare im Vergleich“ ab, welches Paar welche Empfehlung erhält. Liegt ein Paar im Grenzfall, notieren Sie den Wert und wiederholen Sie die Abfrage an einem anderen Tag, bevor Sie die Seitenaufteilung festlegen.

Philipp Nessmann
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Experte für SEO, GEO, LLMO & AIO - wir machen Sie sichtbar bei Google, ChatGPT & Perplexity.

Philipp Nessmann ist SEO-Berater mit über 20 Jahren Erfahrung und Gründer der Nessmann GmbH (Marken: Contentbär und SEO Agents). Er hat mehr als 1.100 Projekte betreut und mit Jurawelt.com sowie trauringspezialisten.de eigene Plattformen aufgebaut. Sein Schwerpunkt liegt auf technischem SEO und der Sichtbarkeit in KI-Systemen wie ChatGPT, Gemini und Perplexity (GEO). Als Gastautor veröffentlicht er regelmäßig u. a. bei OMR, RTL, GoDaddy, HostEurope, Mittwald und DomainFactory.

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