In welchem GA4-Kanal Besuche über Ihre UTM-Links landen
Noch vor dem Versand zeigt das Tool, unter welchem Standardkanal GA4 die Besuche voraussichtlich führt. Grundlage sind die 19 Standardkanäle und ihre Regeln, die Google in der Analytics-Hilfe veröffentlicht. Zum Ergebnis nennt das Tool die Regel, die gegriffen hat. Mit newsletter und email landet der Link unter „Email“, mit linkedin und paid-social unter „Paid Social“, mit google und cpc unter „Paid Search“. Setzen Sie ai-assistant als Medium, ordnet GA4 den Besuch dem Kanal „KI-Assistent“ zu, den Google im Mai 2026 eingeführt hat. Klicks aus Assistenten ohne UTM-Werte erkennt GA4 selbst. Da Google die Liste dieser Assistenten nicht vollständig veröffentlicht, können Sie mit einer eigenen Kanalgruppe festlegen, welche Plattformen zählen, und so Ihren KI Traffic messen.
„Unassigned“ heißt in der deutschen Oberfläche „Nicht zugewiesen“ und bedeutet, dass keine Regel passt. Typisch ist die Kombination aus einem frei gewählten Medium wie mail und einer Quelle, die in keiner Liste von Google steht. Auch die Vorlage QR-Code Print führt dorthin, weil GA4 keinen Standardkanal für Gedrucktes kennt. Für solche Fälle beschreibt das Tool, wie Sie eine eigene Kanalgruppe anlegen. Unter „Kanal je Medium für diese Quelle“ sehen Sie für zwölf gängige Medien, wohin dieselbe Quelle jeweils führen würde. Die Prognose ersetzt keinen Bericht, sie zeigt aber vorab, ob Ihr Website Traffic aus der Kampagne im erwarteten Kanal auftaucht. Gekürzt sind dabei die Quellenlisten, und eigene Kanalgruppen Ihrer Property berücksichtigt die Prognose nicht.