Soft 404 im Bezug auf Thin Content
Soft 404 Fehler stehen in direktem Zusammenhang mit Thin Content. Diese Fehler entstehen, wenn der Server einen 200-Statuscode sendet und damit signalisiert, dass die Seite erfolgreich geladen wurde. Google erkennt jedoch, dass die Seite keinen oder kaum Inhalt enthält, und behandelt sie wie eine nicht existierende Seite.
Der Unterschied zu einem regulären 404-Fehler liegt im Statuscode. Bei einem echten 404 Fehler meldet der Server korrekt, dass die Seite nicht existiert. Bei einem Soft 404 sagt der Server “alles in Ordnung“, obwohl die Seite faktisch leer oder wertlos ist. Diese widersprüchlichen Signale verwirren Suchmaschinen und verschwenden Crawling-Ressourcen.
Google stuft Seiten mit dünnem Inhalt seit 2014 als Soft 404 ein. Betroffen sind Produktseiten ohne Beschreibung, leere Kategorieseiten oder automatisch generierte Tag-Seiten ohne zugehörige Beiträge. WordPress erstellt beispielsweise automatisch URLs für neue Tags. Wer einen Tag anlegt, aber noch keinen Beitrag damit verknüpft hat, produziert eine leere Seite mit Soft 404-Potenzial.
Die Folgen wirken sich negativ auf die Sichtbarkeit aus. Google indexiert diese Seiten nicht, da sie keinen Nutzen bieten. Crawler verschwenden Zeit mit dem Durchsuchen wertloser Seiten, anstatt sich auf relevante Inhalte zu konzentrieren. Die Absprungrate steigt, wenn Besucher auf leere Seiten gelangen. Suchergebnisse verlieren an Qualität, wenn solche Seiten erscheinen.

















