Disallow für KI-Systeme
KI-Systeme nutzen eigene Crawler, um Trainingsdaten zu sammeln. Diese Bots lassen sich genauso über die robots.txt steuern wie Suchmaschinen-Crawler. Sie können gezielt festlegen, welche Inhalte für KI-Training gesperrt bleiben und welche gecrawlt werden dürfen. Der wichtigste Unterschied zu Suchmaschinen: Die Anweisungen wirken nur für zukünftiges Crawling. Daten, die bereits gesammelt wurden, bleiben in den Trainingsdatensätzen der KI-Modelle.
Die Trennung zwischen Such-Crawlern und Trainings-Crawlern ermöglicht gezielte Steuerung. Sie können in Suchmaschinen sichtbar bleiben und gleichzeitig KI-Training verhindern. Google-Extended blockiert ausschließlich das Training von Gemini, lässt aber die normale Google-Suche durch Googlebot unberührt. So bleiben Ihre Inhalte auffindbar, ohne dass sie für KI-Modelle verwendet werden. Ähnlich verhält es sich mit ChatGPT und Perplexity, die ebenfalls separate Crawler für das Training einsetzen.
Die Einhaltung der robots.txt durch KI-Crawler unterscheidet sich stark. Seriöse Unternehmen wie OpenAI, Anthropic, Google oder Microsoft respektieren die Regeln. Ihre Crawler halten sich an Disallow-Anweisungen und crawlen nur erlaubte Bereiche. Kleinere oder unbekannte KI-Crawler ignorieren die Datei häufig. Wenn Sie feststellen, dass bestimmte Bots die Anweisungen missachten, blockieren Sie diese über die .htaccess-Datei oder Firewall-Regeln auf Serverebene.












