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KI-Traffic in GA4 messen

Wählen Sie die KI-Assistenten aus, die Sie messen wollen. Sie erhalten einen geprüften regulären Ausdruck für GA4, eine Formel für Looker Studio und eine Anleitung für jeden Weg.

0 Plattformen gewählt3 Anleitungen0 Daten an Server
Länge des Ausdrucks0Zeichen
KI-Assistenten
Beispieldaten

Die Domainliste stammt aus öffentlichen Auswertungen von Verweisquellen (Stand Oktober 2026). Anbieter ändern Domains gelegentlich. Gleichen Sie die Liste einmal im Quartal mit Ihrem Bericht „Traffic-Akquisition“ ab.

Regex für GA4
Regex-Tester

Der Tester nimmt aus URLs den Hostnamen und aus „quelle / medium“ den Teil vor dem Schrägstrich, so wie GA4 die Sitzungsquelle speichert.

Anleitung
Bauplan: Ihr eigenes KI-Traffic-Dashboard in Looker Studio
0 von 0 erledigt
Statt einer fertigen Vorlage bekommen Sie jede Kachel mit Diagrammtyp, Dimension, Messwert und Filter. Formeln und Ausdrücke kommen aus Ihrer Auswahl oben und ändern sich mit.
Aufbau der Berichtsseite
Ein Klick auf eine Kachel öffnet den passenden Schritt. Erledigte Kacheln werden grün.
Was GA4 inzwischen selbst kann und wo die Messung endet
Neuer Standard-Channel „KI-Assistent“

Google führt in der Standard-Channelgruppe seit dem 13. Mai 2026 den Channel „KI-Assistent“ (englische Oberfläche: „AI Assistant“). Gehört die Verweis-URL zu einem erkannten KI-Assistenten, setzt GA4 das Medium auf ai-assistant und die Kampagne auf (ai-assistant). Google nennt als Beispiele ChatGPT, Gemini, Claude, DeepSeek, Copilot und Grok, veröffentlicht aber keine vollständige Liste. Übersichten mit KI und der KI-Modus der Google-Suche zählen ausdrücklich nicht dazu.

Eine eigene Channelgruppe lohnt sich trotzdem: Sie bestimmen selbst, welche Quellen zählen, und eigene Channelgruppen lassen sich laut Google-Hilfe rückwirkend auf Berichte anwenden. Für den Standard-Channel nennt Google keinen Rückwirkungszeitraum. Unsere Einschätzung: Da GA4 das Medium beim Erfassen setzt, bleiben ältere KI-Besuche dort voraussichtlich unter „Verweis“.

Grenzen jeder Messung

Apps ohne Referrer: Klicks aus den Smartphone-Apps von ChatGPT, Claude oder Gemini kommen erfahrungsgemäß oft ohne Verweisquelle an und landen dann in „Direkt“. Kopierte Links ebenso.

Übersichten mit KI und KI-Modus: Google schließt sie vom Channel „KI-Assistent“ aus. Klicks von dort erscheinen in GA4 als Google-Suche (google / organic) und lassen sich nicht von normalen Suchklicks trennen.

Nur Klicks: Nennt eine KI Ihre Marke ohne Link oder sucht der Nutzer danach per Google, sehen Sie das nicht als KI-Besuch.

Welche Besuche sich als KI-Traffic messen lassen

Mit diesem Tool können Sie KI-Traffic messen, also Besuche von Menschen, die in einer Antwort von ChatGPT, Perplexity, Gemini oder einem anderen Assistenten auf einen Link zu Ihrer Website klicken. Crawler, die Ihre Seiten für Training oder Suche abrufen, gehören nicht in diese Messung, ihren Zugriff prüft der KI Bot Checker. Drei Grenzen gelten für jede Auswertung in GA4. Klicks aus den Smartphone-Apps der Assistenten kommen erfahrungsgemäß oft ohne Verweisquelle an und landen dann unter „Direkt“. Übersichten mit KI und den KI-Modus der Google-Suche schließt Google ausdrücklich vom Channel „KI-Assistent“ aus. Diese Klicks erscheinen als google / organic, zählen also als Organischer Traffic und lassen sich nicht von normalen Suchklicks trennen. Nennungen ohne Link erzeugen keinen Besuch. Wie oft Ihre Marke in Antworten auftaucht, zeigen nur eigene Testfragen, etwa wenn Sie mit dem GEO-Prompt-Generator Ihre KI Sichtbarkeit prüfen.

Klicks aus bekannten KI-Assistenten landen im Channel KI-Assistent, aus unbekannten Plattformen unter Verweis, aus Apps

Der Channel KI-Assistent und warum eine eigene Channelgruppe trotzdem sinnvoll ist

Seit Mai 2026 führt GA4 in der Standard-Channelgruppe den Channel „KI-Assistent“, in der englischen Oberfläche „AI Assistant“, für Besuche aus bekannten KI-Assistenten.

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Erkennung über die Verweis-URL

Erkennung über die Verweis-URL

Erkennt GA4 die Verweis-URL, setzt es das Medium auf ai-assistant und die Kampagne auf (ai-assistant). Google nennt als Beispiele ChatGPT, Gemini, Claude, DeepSeek, Copilot und Grok, eine vollständige Liste veröffentlicht das Unternehmen nicht. Wo Sie ChatGPT-Traffic in GA4 finden, zeigt seitdem schon der Bericht Traffic-Akquisition mit diesem Channel.

Eigene Auswahl der KI-Quellen

Eigene Auswahl der KI-Quellen

Mit einer eigenen Channelgruppe bestimmen Sie trotzdem selbst, welche Quellen als KI zählen, und nehmen auch Plattformen auf, die Google nicht erkennt. Laut Google-Hilfe lassen sich eigene Channelgruppen rückwirkend auf Berichte anwenden.

Ältere Besuche im Standard-Channel

Ältere Besuche im Standard-Channel

Für den Standard-Channel nennt Google keinen Rückwirkungszeitraum. Unsere Einschätzung: Weil GA4 das Medium beim Erfassen setzt, bleiben ältere KI-Besuche dort voraussichtlich unter „Verweis“.

Ein regulärer Ausdruck für alle KI-Assistenten, die Sie messen wollen

Zuerst wählen Sie die Plattformen aus.

01 Plattformen wählen

Plattformen wählen

Zur Auswahl stehen 18 Anbieter, per Klick setzen Sie „Nur die großen 6“, „Alle“ oder „Keine“.

02 Eigene Quellen ergänzen

Eigene Quellen ergänzen

Eigene Domains tragen Sie unter „Eigene Quellen ergänzen“ ein, eine pro Zeile. Standardmäßig erfasst der Ausdruck jede Domain mit und ohne www, die Option „Alle Unterdomains erfassen statt nur www“ weitet ihn auf jede Unterdomain aus.

03 Zeichengrenze beachten

Zeichengrenze beachten

Google begrenzt reguläre Ausdrücke in GA4-Berichtsfiltern auf 250 Zeichen. Überschreitet Ihre Auswahl diese Grenze, teilt das Tool den Ausdruck vorsorglich in mehrere Teile, die Sie in GA4 als einzelne Bedingungen mit „Oder“ verbinden. Für Channelgruppen und Segmente nennt Google keine Grenze.

04 Ausdruck testen

Ausdruck testen

Im Regex-Tester prüfen Sie den Ausdruck mit Werten wie chatgpt.com / referral. Grün markiert der Tester Treffer samt Anbieter, gelb Werte, die nur in Kleinschreibung passen, weil GA4 die Schreibweise in Berichtsfiltern beachtet.

Anbieter wechseln gelegentlich ihre Domains, gleichen Sie die Liste darum einmal im Quartal mit dem Bericht Traffic-Akquisition ab.

Drei Wege, KI-Traffic in GA4 und Looker Studio zu messen

Welcher Weg passt, hängt davon ab, wer die Zahlen braucht und wie oft. Die Channelgruppe wirkt dauerhaft in allen Standardberichten von GA4. Für eine schnelle Analyse einzelner Seiten reicht ein Segment in der explorativen Datenanalyse. Looker Studio eignet sich, wenn Kollegen oder Kunden regelmäßig einen fertigen Bericht bekommen sollen. Alle drei Wege nutzen denselben Ausdruck aus dem Tool. Zusätzlich nehmen sie das Medium ai-assistant auf, damit auch Quellen zählen, die Google selbst erkennt.

Basis aus Regex für die Quelle oder Medium ai-assistant, darauf aufbauend Channelgruppe, Segment und berechnetes Feld in

Channelgruppe für alle Standardberichte

Unter Verwaltung › Datenanzeige › Channelgruppen legt „Neue Channelgruppe erstellen“ eine Kopie der Standardgruppe an. Darin ergänzen Sie einen Channel KI-Traffic mit zwei Bedingungen, verbunden mit „Oder“: Die Quelle stimmt mit dem Regex überein, oder das Medium lautet genau ai-assistant. Anschließend ziehen Sie den neuen Channel über „KI-Assistent“ und „Verweis“, weil GA4 jede Sitzung dem ersten passenden Channel zuordnet. Sie brauchen dafür mindestens die Rolle Bearbeiter für die Property. Standard-Properties erlauben zwei eigene Channelgruppen, GA4 360 erlaubt fünf.

Segment in der explorativen Datenanalyse

Im Menüpunkt für die explorative Datenanalyse starten Sie eine neue Analyse im Verfahren „Freies Format“ und legen ein Segment vom Typ Sitzung mit dem Ausdruck an. Per „Oder“ kommt die Bedingung für das Medium ai-assistant dazu. Mit den Dimensionen Quelle auf Sitzungsebene und Landingpage + Abfragestring sowie Sitzungen, Interaktionsrate und Schlüsselereignissen als Messwerten sehen Sie, wo KI-Besucher einsteigen und ob sie konvertieren. Schneller geht es ohne Exploration über „+ Filter hinzufügen“ im Bericht Traffic-Akquisition, dort gilt die Grenze von 250 Zeichen.

Berechnetes Feld in Looker Studio

Für KI-Traffic in Looker Studio erzeugt das Tool eine CASE-Formel, die Sie als berechnetes Feld „Channel mit KI“ direkt in der Datenquelle anlegen. Dort steht das Feld in jedem Diagramm bereit, und Sie pflegen die Formel an einer Stelle. Optional ordnet ein zweites Feld „KI-Plattform“ jede Quelle ihrem Anbieter zu. Den Punkt schreibt die Formel als [.] statt mit Backslash, weil Google in Formeln sonst doppeltes Maskieren verlangt. Zur Kontrolle vergleichen Sie eine Tabelle mit dem neuen Feld und den Sitzungen mit dem Segment aus GA4.

Schematischer Bauplan: Steuerelemente, vier Kurzübersichten, Verlauf je Plattform, Anteil KI, Plattformen, Top-Landingpa

Ein Dashboard für KI-Besucher, Kachel für Kachel

Statt einer fertigen Vorlage liefert das Tool einen Bauplan. Jede Kachel des Dashboards in Looker Studio steht dort mit Diagrammtyp, Dimension, Messwert und Filter, die Formeln folgen Ihrer Plattformauswahl. Drei vorbereitende Schritte legen Bericht, eigene Felder und den Filter „Nur KI-Traffic“ an. Danach folgen Steuerelemente für Zeitraum und Plattform, vier Kurzübersichten mit Vergleich zur Vorperiode, ein Zeitreihendiagramm je Plattform und ein Ringdiagramm für den Anteil am gesamten Traffic. Welche Plattform die meisten Besucher schickt, zeigt ein Balkendiagramm. Auf welcher Landingpage KI-Besucher einsteigen, listet eine Tabelle, und eine Pivot-Tabelle kreuzt Seite und Plattform. Zum Schluss richten Sie unter Teilen › Zustellung planen den Versand als PDF per E-Mail ein, zum Beispiel jeden Montag. Erledigte Schritte haken Sie ab, und Ihr Browser merkt sich den Fortschritt.

Neue KI-Quellen finden, bevor sie im Verweis-Traffic untergehen

Plattformen, die in Ihrer Liste fehlen und die Google nicht als KI-Assistent erkennt, landen weiter unter „Verweis“.

01 Verdächtige Quellen filtern

Verdächtige Quellen filtern

Für die Suche danach enthält der Bauplan eine Tabelle mit dem Filter „Verdacht KI“. Dieser zeigt nur Quellen, die Ihre Formel noch keinem KI-Anbieter zuordnet und deren Name nach KI klingt, etwa mit gpt, chat, assistant oder der Endung .ai.

02 Treffer prüfen

Treffer prüfen

Das Muster ist bewusst breit, einzelne Treffer ohne KI-Bezug lassen Sie einfach liegen.

03 Domain ergänzen

Domain ergänzen

Taucht eine echte KI-Domain auf, tragen Sie sie unter „Eigene Quellen ergänzen“ ein und kopieren nur die Formel für das Feld neu. Ihr Filter „Nur KI-Traffic“ bleibt dabei unverändert, weil er auf das Feld verweist und nicht auf einzelne Domains.

04 Eigene Links kennzeichnen

Eigene Links kennzeichnen

Kennzeichnen Sie Links, die Sie selbst verteilen, mit dem UTM Generator, dann trennen Sie eigene Kampagnen sauber von Besuchen, die ein Assistent von sich aus schickt.

Philipp Nessmann
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Experte für SEO, GEO, LLMO & AIO - wir machen Sie sichtbar bei Google, ChatGPT & Perplexity.

Philipp Nessmann ist SEO-Berater mit über 20 Jahren Erfahrung und Gründer der Nessmann GmbH (Marken: Contentbär und SEO Agents). Er hat mehr als 1.100 Projekte betreut und mit Jurawelt.com sowie trauringspezialisten.de eigene Plattformen aufgebaut. Sein Schwerpunkt liegt auf technischem SEO und der Sichtbarkeit in KI-Systemen wie ChatGPT, Gemini und Perplexity (GEO). Als Gastautor veröffentlicht er regelmäßig u. a. bei OMR, RTL, GoDaddy, HostEurope, Mittwald und DomainFactory.

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