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Google Ads: Nur jeder 15. Klick in der Suche geht auf die bezahlten Anzeigen

12. April 2024 von Philipp Nessmann

In Kürze

  • Gesponserte Ergebnisse seit 2025Seit Oktober 2025 bündelt Google höchstens vier Textanzeigen im Block Gesponserte Ergebnisse. Klicks darauf kosten den Werbetreibenden Geld, Klicks auf organische Treffer nicht.
  • Anzeigen nicht bei jeder SucheNicht jede Suchanfrage löst Anzeigen aus. Nur wenn Werbetreibende an der Auktion teilnehmen und der Anzeigenrang die Mindestwerte erreicht, blendet Google Anzeigen ein.
  • Bericht Bezahlte und organische SucheDer Google-Ads-Bericht Bezahlte und organische Suche zeigt je Suchanfrage Anzeigenklicks und organische Klicks der eigenen Website. Voraussetzung ist die Verknüpfung mit der Search Console.
  • Klickanteile je Keyword verschiedenJe nach Keyword unterscheiden sich die Klickanteile von Anzeigen und organischen Treffern. Aussagen zu diesem Verhältnis gelten nur für den Datensatz und das Jahr, aus dem sie stammen.
Analytics Entwicklung

Als wirtschaftlich denkendes Unternehmen war und ist es Google bereits seit mehreren Jahren ein großes Anliegen, ihren Fokus verstärkt auf die bezahlten Google-Ads-Anzeigen zu legen. Doch inwiefern haben diese Bemühungen Wirkung gezeigt und müssen sich Website-Betreiber darauf einstellen, dass sie ohne bezahlte Werbung bei Google schon bald keine Klicks mehr erhalten?

Die ausgewerteten Daten stammen aus dem Jahr 2017 und umfassen mehr als eine Milliarde Klicks in der deutschen Ausgabe der Suchmaschine zwischen dem 01. Januar und dem 31. Dezember 2017. Hier gilt es allerdings direkt vorweg festzuhalten, dass in dieser Analyse der Fokus ausschließlich auf das Klickverhalten zwischen organischen und Google Ads gelegt wurde.

Ein (kleiner) Anteil würde zusätzlich noch auf weitere Features wie Google-Maps oder andere Sondereinbindungen entfallen. Dieser wurde zugunsten einer besseren Übersichtlichkeit ausgespart.

Wie viele Klicks nehmen die bezahlten Google Ads den organischen Suchergebnissen „weg“?

Eines vorweg: Das Ergebnis dürfte für Unternehmen, Agenturen und SEO Experte gleichermaßen beruhigend sein. Denn eine direkte Auswertung der mehr als eine Milliarde Klicks bei Google zeigt ein (überraschend) eindeutiges Bild.

In der Gesamtheit aller gesuchten Keywords und Longtail-Kombinationen erreichen die Google-Ads einen eher geringen Anteil von nur 6,8 Prozent der Gesamtklicks. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass 93,2 Prozent auf die Treffer der organischen Suche gehen. Bereits diese Zahlen dürften eindrucksvoll zeigen, dass organische Suchergebnisse nach wie vor den mit Abstand größten Anteil der Klicks auf sich vereinen.

Vektorgrafik SEO

Werden zu jedem Keyword Anzeigen geschaltet?

Relevanz von Plattformen und SEO

Angesichts der Tatsache, dass die bezahlten Anzeigen 2017 nur durch einen kleinen, leicht übersehbaren Hinweis in den SERPs erkennbar waren, überrascht dieser geringe Anteil an Klicks. Doch was sind die genauen Ursachen dafür?

Bei einer genaueren Betrachtung wird offensichtlich, dass es nach wie vor einen beträchtlichen Anteil an Keywords gibt, für die in der Regel keinerlei Google-Ads-Anzeigen zu finden sind. So nutzen sehr viele Google-Nutzer in Deutschland nach wie vor gerne Longtail Keywords.

Anders sieht es bei Keywords wie SEO Freelancer aus: Für Begriffe mit einem nennenswerten monatlichen Suchvolumen werden verständlicherweise praktisch immer entsprechende Werbeanzeigen geschaltet.

Keywords mit Google Ads – ergibt sich ein anderes Bild?

Aus Fairnessgründen muss man sagen: Ein aussagekräftigeres Ergebnis lässt sich erstellen, wenn diverse Keywords herausgefiltert werden, für die keinerlei Werbeanzeigen gebucht werden. Hier liegen die anteiligen Klicks auf Google-Ads mit 13,63 % zwar knapp doppelt so hoch wie im generellen Durchschnitt, doch auch hier klicken noch immer fast 9 von 10 Google-Nutzern auf einen der organischen Treffer.

Grafik Keywords Vektor

Wobei sich in diesem Zusammenhang eine spannende Besonderheit zeigt. Je höher das monatliche Suchvolumen eines Keywords liegt, desto mehr fokussieren sich die User auf die organischen Suchergebnisse. Gerade bei Keywords mit hohem Suchvolumen bleibt SEO der einzig wahre Schlüssel, um dauerhaft von Besuchern, Neukunden und Conversions zu profitieren.

Bei Suchbegriffen mit einem niedrigen Suchvolumen liegt das Verhältnis zwischen bezahlten und organischen Suchergebnissen im Durchschnitt bei 1 zu 3. Heißt, auf einen Klick auf eine Google-Ads Anzeige, folgen drei auf die organischen Ergebnisse.

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Wir reden nicht nur – wir liefern Ergebnisse. Unsere eigenen Top-Rankings und exzellenten Bewertungen sprechen für sich.

Generiert SEO immer mehr Klicks als Google Ads?

Fällt die Frage, Google Ranking verbessern oder auf bezahlte Anzeigen setzen, immer eindeutig aus? Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel, und so sieht es auch in diesem Fall aus. Denn bei gerade einmal 0,16 Prozent aller Keywords ist der Anteil an Klicks auf die Google-Ads-Anzeigen höher als bei den natürlichen Ergebnissen. Wirkliche Sorgenfalten sind als Unternehmer dennoch nicht angebracht. Denn bei näherer Betrachtung dieser Ausnahmefälle zeigt sich, dass hier fast ausschließlich bekannte Marken wie Nike, Adidas und Co. dahinterstecken.

Genaues Verhältnis nur schwer zu eruieren

Wie denn das tatsächliche Verhältnis bei einzelnen Keywords aussieht, lässt sich kaum sagen. In den meisten Fällen – sofern Ads vorhanden sind – dürfte dieses in einem Bereich zwischen 10 und 20 für bezahlte Anzeigen und 80 bis 90 Prozent für organische Treffer liegen.

Es ist somit für nahezu jedes Keyword sinnvoll, selbst Optimierungen vorzunehmen oder einen SEO Berater zur Maximierung Ihrer Ranglisten-Positionen, Klicks und Abschlüsse zu Rate zu ziehen.

Grafik SEO Ads
Philipp Nessmann
Philipp Nessmann

Seit 20+ Jahren im SEO aktiv – mit technischem Tiefgang, Unternehmergeist und dem Blick fürs Wesentliche. Ich habe über 1.100 Kundenprojekte betreut und erfolgreiche Firmen wie Contentbär, Jurawelt und trauringspezialisten.de aufgebaut.

Wir bewegen uns genau am digitalen Zeitgeist – und sorgen dafür, dass unsere Kunden nicht nur bei Google, sondern auch in KI-Systemen wie ChatGPT, Gemini & Co. ganz oben auftauchen.

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