WordPress schneller machen

Spätestens nach dem großen Google Update im Juni/Juli 2021 sollte jeder Webmaster und Blogbetreiber mehr Wert auf einen guten Pagespeed legen.

Da WordPress nach wie vor das beliebteste Content-Management-System ist, erklären wir dir hier, was du tun kannst um deine WordPress Instanz schneller zu machen. Du wirst hier außerdem Tools kennenlernen, mit denen du deinen Pagespeed überprüfen kannst.
In unserer Casestudy zum Pagespeed erfährst du, wieviel Auswirkungen das Google Update auf deine SERP’s hatte.

Plugins die dir helfen WordPress schneller zu machen

Der erste Schritt einer Pagespeed Optimierung ist die Anwendung von geeigneten Plugins. Caching ist ein wichtiger Punkt, den wir hier als erstes erläutern möchten.

Das Caching Plugin

Bei jedem Zugriff auf deine Webseite, wird eine Anfrage an den Server gestellt. Diese Anfrage wird dann in beantwortet und liefert dir im Browser die aufgerufene Webseite. Im Hintergrund werden die Daten wie Bilder, Header-Informationen und so weiter geladen.

Diese Anfrage dauert, je nach Webseitengröße mehrere Sekunden, was die User Experience definitiv beeinflusst.

Nun kommt das Caching ins Spiel.

Caching ist nichts anderes, als das Zwischenspeichern von Daten, welche beim Laden lange brauchen. So kann der Server die angefragten Daten schneller bereitstellen, da er sich daran erinnert, was er in der Vergangenheit bereits bereitgestellt hat.

Mit Hilfe von Caching ist die Ladezeit ist demnach viel geringer!

Die beliebtesten Caching Plugins

Zu den beliebtesten Caching Plugins zählen neben WP Fastest Cache auch Litespeed Cache und W3 Total Cache sowie WP Rocket.

Du kannst mit Litespeed Cache WordPress schneller machen und WordPress Ladezeiten extrem verbessern.

webpagespeed.org Testergebnis ohne Caching Plugin
Webpagespeed.org Test ohne Caching Plugin
webpagespeed.org Testergebnis mit Caching Plugin
Webpagespeed.org Test mit Caching Plugin

Diese Screenshots zeigen die Verbesserungen durch den Einsatz von Caching Plugins. Die dort zu sehende und mit dem Test durchgeführte Webseite ist bereits auf Pagespeed optimiert. Schlecht optimierte Webseiten haben nur durch den Einsatz von dem richtigen Caching Plugin signifikantere Unterschiede!

Plugins zum Bilder optimieren

Für den nächsten Test nutzen wir ein anderes Tool um den Pagespeed zu prüfen. Im Caching Vergleich haben wir https://webpagespeed.org kennengelernt. Im jetzigen Test nutzen wir die von Google bereitgestellte Lighthouse Pagespeed Insights Tools.

Lighthouse API Test mit unoptimierten Bilder
Lighthouse API Test mit unoptimierten Bildern
Lighthouse API Test mit optimierten Bilder
Lighthouse API Test mit optimierten Bildern

Wie du in den Screenshots sehen kannst, sind Zeiteinsparungen von mehreren Sekunden nicht unüblich bei der Bilderbearbeitung!

Diese Schritte solltest du beim Hochladen von Bildern auf WordPress beachten:

  1. Lade die Bilder nicht als .png hoch, wenn es geht!
  2. Lade die Bilder bereits in einer vernünftigen Auflösung hoch (Richtwert: 1500px x 1000 px maximal)
  3. Komprimiere die Bilder anschließend zum .webp-Format
  4. Setze die Auflösung der Bilder, wenn diese nicht nötig ist etwas runter

Diese Schritte übernimmt das Bilder Optimierungs Plugin

Dank den geeigneten WordPress Plugins zum Bilder optimieren, musst du eigentlich gar nicht mehr viel beachten. Schritt 1 und Schritt 2 sind beim Hochladen zu beachten, anschließend kannst du mit dem Plugin Schritt 3 und Schritt 4 erledigen.

Wir empfehlen das Plugin EWWW Image Optimizer.

Mit den folgenden Einstellungen bist du bestens bedient:

EWWW Image Optimizer Plugin optimale Einstellungen
Die optimalen Einstellungen für das EWWW Image Optimizer Plugin
Die optimalen Einstellungen sind natürlich nicht pauschal. Doch mit diesen Einstellungen bist du auf dem Richtigen Weg zum Ziel!

Individuelle Plugineinstellungen sind zur Maximierung vom Pagespeed nötig und erfordern Entwicklerkenntnisse.

Weitere Tipps um WordPress schneller zu machen

Mit diesen zwei Plugin-Kategorien ist die Optimierung noch nicht vollständig abgeschlossen, aber WordPress wird definitiv schneller dadurch.

Man sollte generell seine Themes und Plugins auf dem neuesten Stand halten. Dies ist nicht nur Pagespeed relevant sondern auch hinsichtlich Sicherheit und Kompatibilität. Plugins und Themes die nicht genutzt werden, sollten gelöscht werden.

Skripte die nicht genutzt werden erhöhen die Ladezeit von Webseiten extrem und sind generell Gift für einen guten Pagespeed. Das selbe gilt auch für das Einbinden von API’s in WordPress. Wenn die API eine langsame Response hat, dann zieht sich der Pageload ebenso hin.

Diese Snippets und Imports sollten vom Profi optimiert werden. Man kann beispielsweise mit JavaScript eine API-Request erst ausführen, wenn die Seite vollständig geladen ist.

window.onload = function() {
    alert('Page is loaded');
};

Dieser JavaScript-Code gibt beispielsweise ein Alert, wenn die Seite vollständig geladen ist. Dort sollte die API-Einbindung oder das Skript dann ausgeführt werden. Der OnEventHandler von JavaScript gibt dementsprechend erst ein “Go”, sobald die Seite vollständig geladen ist.

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